13,90 Euro brutto pro Stunde sind seit 2026 in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. Entscheidend ist, was nach Steuern und Sozialabgaben als Netto bleibt. Dieser Beitrag zeigt, welche Faktoren den Auszahlungsbetrag prägen und was 2027 zu erwarten ist.
Einleitung
Ein Stundenlohn klingt eindeutig. In der Praxis ist er es selten. Denn der Betrag auf der Lohnabrechnung hängt nicht nur vom Bruttolohn ab, sondern von der Steuerklasse, dem Beschäftigungsumfang, der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung und möglichen Zuschlägen. Schon kleine Unterschiede ändern das Netto spürbar.
Bei 13,90 Euro brutto liegen Sie in Deutschland 2026 genau auf dem gesetzlichen Mindestlohn. Damit stellt sich die Frage besonders häufig in Branchen mit vielen Teilzeitmodellen oder wechselnden Stunden, etwa im Gastgewerbe, im Handel, in der Logistik oder bei einfachen Dienstleistungen. Gleichzeitig ist 13,90 Euro brutto auch ein Referenzwert in der Lohnverhandlung, weil er eine neue Untergrenze markiert.
Wichtig ist der Blick auf das Gesamtbild. Der Nettostundenlohn entscheidet über Ihre reale Kaufkraft. Ebenso relevant sind Urlaubsanspruch, Entgeltfortzahlung, Schichtzuschläge, Sonderzahlungen und die Entwicklung der Abgaben. Ein fairer Vergleich gelingt nur, wenn Sie Brutto, Netto und Rahmenbedingungen zusammen betrachten.
13,90 Euro brutto im Kontext des Mindestlohns
Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland 13,90 Euro brutto pro Stunde. Dieser Wert gilt grundsätzlich für jede Arbeitsstunde, unabhängig von der Branche, sofern keine eng begrenzten Ausnahmen greifen. 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 Euro brutto pro Stunde. Für Beschäftigte am unteren Ende der Lohnskala verschiebt sich damit die Basis der gesamten Netto Rechnung.
Für Sie bedeutet das: Wenn Ihr Arbeitsvertrag bisher knapp darüber lag, kann eine Anpassung 2026 oder 2027 trotzdem sinnvoll sein, etwa zur Wahrung des Abstands zu neuen Einstiegsgehältern. Wenn Sie bereits tarifgebunden arbeiten, kann Ihr Stundenlohn ohnehin über dem Mindestlohn liegen. Dann sind die Netto Effekte von 2026 und 2027 indirekter, zum Beispiel über neue Tarifrunden oder über die allgemeine Lohnentwicklung.
Wie viel Brutto ergibt 13,90 Euro im Monat?
Bei Vollzeit mit 40 Stunden pro Woche ergibt 13,90 Euro brutto rechnerisch rund 2.409 Euro brutto im Monat. Im Jahr sind es rund 28.912 Euro brutto. Bei 35 Stunden pro Woche liegen Sie bei etwa 2.108 Euro brutto monatlich. Bei 20 Stunden pro Woche erreichen Sie rund 1.205 Euro brutto monatlich. Diese Größenordnung hilft, Ihre Lohnabrechnung einzuordnen und mit Fixkosten zu vergleichen.
Für Teilzeit ist zusätzlich wichtig, ob Ihre Stunden konstant sind. In vielen Betrieben schwankt die Planung. Dann schwankt Ihr Netto. Ein realistischer Budgetplan orientiert sich besser am Durchschnitt der letzten Monate als am idealen Vertragswert.
Welche Abzüge bestimmen das Netto?
Von Ihrem Bruttolohn gehen in Deutschland in der Regel Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag in Sonderfällen, gegebenenfalls Kirchensteuer und Ihre Anteile an der Sozialversicherung ab. Der Arbeitgeber zahlt parallel eigene Anteile. Relevant für Ihren Auszahlungsbetrag ist allein Ihr Arbeitnehmeranteil.
Die Sozialversicherung setzt sich aus Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung zusammen. Bei der Krankenversicherung kommt zum allgemeinen Beitragssatz ein kassenindividueller Zusatzbeitrag. In der Pflegeversicherung spielt die Elterneigenschaft eine Rolle. Kinderlose zahlen ab einem bestimmten Alter einen Zuschlag. Familien mit mehreren Kindern können entlastet sein.
Warum ist der Nettostundenlohn nie für alle gleich?
Der gleiche Bruttostundenlohn führt je nach Lebenssituation zu unterschiedlichen Nettobeträgen. Wenn Sie in Steuerklasse I sind, keine Kirchensteuer zahlen und gesetzlich versichert sind, liegt Ihr Netto meist höher als bei Steuerklasse V oder bei Kirchensteuerpflicht. Auch die Wahl der Krankenkasse wirkt sich aus, weil der Zusatzbeitrag variiert. Zudem ändert sich das Netto, wenn Sie Einmalzahlungen erhalten oder wenn Ihr Einkommen die Grenzen für bestimmte Abgaben erreicht. Bei 13,90 Euro brutto sind Beitragsbemessungsgrenzen meist noch nicht der limitierende Faktor, wohl aber Steuerklasse und Pflegebeitrag.
Was bleibt von 13,90 Euro brutto in der Praxis übrig?
Eine seriöse Netto Aussage braucht immer Annahmen. Dennoch gibt es typische Bandbreiten. Bei 13,90 Euro brutto pro Stunde liegt der Nettostundenlohn in vielen Standardfällen grob im Bereich von etwa zwei Dritteln bis drei Vierteln des Bruttos. Der genaue Wert hängt an den genannten Stellschrauben.
Damit Sie eine greifbare Orientierung erhalten, hilft ein Blick auf typische Profile. Diese Beispiele ersetzen keine individuelle Abrechnung, zeigen aber, wo die größten Hebel liegen. Achten Sie besonders auf Steuerklasse, Pflegeversicherung und den Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse.
Welche Beispielrechnungen helfen bei der Einordnung?
Beispiel 1: Sie sind alleinstehend, Steuerklasse I, gesetzlich versichert, ohne Kirchensteuer. Dann liegt Ihr Nettostundenlohn bei 13,90 Euro brutto häufig knapp unter zehn Euro. Auf Vollzeit gerechnet bleibt netto oft im Bereich von etwa 1.650 bis 1.850 Euro monatlich, abhängig von Krankenkasse und Pflegebeitrag.
Beispiel 2: Sie sind verheiratet, Steuerklasse III, ein Einkommen im Haushalt. Dann ist die Lohnsteuer geringer. Bei gleichem Brutto kann das Netto spürbar höher liegen. Der Unterschied kann über das Jahr gesehen mehrere hundert Euro ausmachen.
Beispiel 3: Sie sind in Steuerklasse V oder Sie zahlen Kirchensteuer. Dann sinkt der Auszahlungsbetrag deutlich. In solchen Fällen kann sich eine saubere Jahresplanung lohnen, etwa über Freibeträge oder eine Anpassung der Steuerklassen, sofern das in Ihrer Situation möglich ist.
Welche Sonderfälle verändern das Ergebnis deutlich?
Ein Stundenlohn von 13,90 Euro brutto wirkt je nach Beschäftigungsform sehr unterschiedlich. Mini Jobs, Midijobs und klassische Teilzeit folgen unterschiedlichen Regeln. Auch Schichtmodelle und Zuschläge können das Netto verändern, wenn sie steuerfrei oder pauschal besteuert sind.
Zusätzlich spielt die Frage eine Rolle, wie stabil Ihr Arbeitsvolumen ist. Wer im Monat stark schwankt, erlebt auch starke Netto Schwankungen. Dann wird der Stundenlohn als alleinige Kennzahl zu grob. Für Sie zählt am Ende, was regelmäßig auf dem Konto landet.
Was gilt bei Mini Job und Midijob?
Wenn Sie einen Mini Job ausüben, steht nicht der Stundenlohn im Vordergrund, sondern die monatliche Verdienstgrenze. Bei 13,90 Euro brutto erreichen Sie die Grenze schneller, weil jede Stunde höher vergütet wird. Das bedeutet: Ihre maximal möglichen Stunden sinken, wenn Sie im Mini Job bleiben wollen. Für Sie kann das ein Vorteil sein, wenn Sie bewusst weniger arbeiten möchten. Es kann aber auch ein Nachteil sein, wenn Sie mehr Stunden brauchen.
Im Midijob Bereich gelten reduzierte Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung. Dadurch kann das Netto im Verhältnis zum Brutto besser aussehen als bei regulärer Teilzeit. Der Übergang in den regulären Bereich kann dann wie ein Sprung wirken, obwohl Ihr Bruttolohn steigt. Prüfen Sie daher, wo Ihre Stunden und Ihr Monatsbrutto liegen.

Typische Fehler bei der Bewertung von 13,90 Euro brutto
Viele Entscheidungen scheitern nicht am Lohn, sondern an falschen Vergleichsmaßstäben. Wer nur den Bruttostundenlohn vergleicht, übersieht oft die entscheidenden Netto und Rahmenbedingungen. Das gilt besonders bei Jobwechseln oder beim Wechsel von Teilzeit zu Vollzeit.
Auch die Abgaben werden häufig überschätzt oder unterschätzt. Manche rechnen pauschal mit festen Prozentsätzen. Das führt in der Praxis zu Enttäuschungen, weil Steuerklasse, Pflegebeitrag oder Krankenkasse nicht berücksichtigt sind. Ein weiterer häufiger Fehler ist der Verzicht auf den Blick auf das Jahr, obwohl Sonderzahlungen oder schwankende Stunden die Monatswerte verzerren.
Wie vergleichen Sie Angebote realistisch?
Nutzen Sie immer den Monatswert als Vergleichsgröße. Prüfen Sie, wie viele Stunden realistisch geplant sind und welche Zuschläge regelmäßig anfallen. Fragen Sie nach, ob Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder Prämien vorgesehen sind. Klären Sie, wie Überstunden erfasst werden und ob es Zeitzuschläge gibt. Erst dann ergibt der Vergleich Sinn.
Wenn Sie verhandeln, lohnt sich ein Fokus auf den Abstand zum Mindestlohn. Wer heute nur knapp über 13,90 Euro brutto liegt, kann 2027 schnell wieder am Mindestlohn landen, wenn keine Anpassung erfolgt. Ein verhandelter Abstand schützt Sie vor diesem Effekt.
Ausblick auf 2027: Was ändert sich bei 14,60 Euro?
Ab dem 1. Januar 2027 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 14,60 Euro brutto pro Stunde. Das entspricht einem Plus von 0,70 Euro pro Stunde gegenüber 2026. Bei Vollzeit mit 40 Stunden pro Woche sind das rund 121 Euro brutto mehr im Monat und rund 1.456 Euro brutto mehr im Jahr, abhängig von der konkreten Monatsstundenbasis.
Für Ihren Nettobetrag ist entscheidend, ob sich parallel Beitragssätze und Zusatzbeiträge verändern. Beim Mindestlohn selbst ist die Richtung klar. Beim Netto hängt der Effekt davon ab, ob Abgaben steigen, stabil bleiben oder sich durch Entlastungen verändern. Auch Tarifverträge können 2027 neu angepasst werden, um Abstände zu erhalten.
Warum kann das Netto 2027 weniger stark steigen als das Brutto?
Wenn Ihr Brutto steigt, steigt meist auch die absolute Summe Ihrer Abgaben. Bei niedrigen Einkommen bleibt die prozentuale Belastung zwar ähnlich, dennoch geht ein Teil der Erhöhung an Sozialversicherung und Steuern. Zusätzlich können kassenindividuelle Zusatzbeiträge die Netto Wirkung bremsen. Auch Änderungen bei der Pflegeversicherung wirken unmittelbar, wenn sich Ihre Familienlage oder Ihr Nachweisstatus ändert.
Für Sie ist daher der richtige Blickwinkel entscheidend: Die 70 Cent mehr pro Stunde sind ein Brutto Plus. Das Netto Plus fällt in der Regel kleiner aus. Planen Sie daher bei Fixkosten nicht mit dem vollen Brutto Unterschied.
Praxisleitfaden: So holen Sie mehr aus Ihrem Stundenlohn heraus
Sie können den gesetzlichen Mindestlohn nicht beeinflussen, aber Sie können die Stellschrauben rund um Ihr Netto verbessern. Das betrifft nicht nur Steuern, sondern auch die Struktur Ihres Arbeitsverhältnisses und den Umgang mit Nachweisen. Kleine administrative Punkte wirken oft stärker als vermutet.
Wichtig ist, dass Sie aktiv prüfen, ob Ihre Lohnabrechnung korrekt ist. Fehler passieren, etwa bei Zuschlägen, bei der Pflegeversicherung oder bei der Stundenabrechnung. Wer das früh klärt, vermeidet Nachzahlungen oder zu hohe Abzüge.
- Steuermerkmale prüfen: Stimmen Steuerklasse, Kinderfreibeträge und Kirchensteuermerkmal. Abweichungen kosten direkt Netto.
- Pflegeversicherung klären: Liegen Nachweise zur Elterneigenschaft vor. Fehlende Nachweise führen zu höheren Abzügen.
- Krankenkasse vergleichen: Der Zusatzbeitrag unterscheidet sich. Das wirkt jeden Monat.
- Zuschläge verstehen: Klären Sie, welche Zuschläge gezahlt werden und wie sie besteuert sind.
- Stundenmodell optimieren: Bei Mini Job oder Midijob kann die optimale Stundenanzahl das Netto Verhältnis verbessern.
Diese Punkte ersetzen keine Beratung, sind aber praxistaugliche Prüfsteine. Wenn Sie nur einen Schritt gehen, starten Sie mit der Pflegeversicherung und dem Krankenkassenbeitrag. Beide wirken direkt und sind oft unterschätzt.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Einordnung | 13,90 Euro brutto pro Stunde ist in Deutschland 2026 der gesetzliche Mindestlohn. |
| Vollzeit Richtwert | Bei 40 Stunden pro Woche ergeben sich rund 2.409 Euro brutto pro Monat. |
| Netto Treiber | Steuerklasse, Krankenkassen Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung prägen das Netto besonders stark. |
| Beschäftigungsform | Mini Job und Midijob folgen eigenen Regeln und verändern Stundenlimit und Netto Verhältnis. |
| Ausblick 2027 | Der Mindestlohn steigt auf 14,60 Euro brutto pro Stunde, das Netto Plus fällt meist geringer aus. |
Fazit
13,90 Euro brutto pro Stunde sind eine klare Marke, aber kein einheitlicher Nettobetrag. Was Ihnen tatsächlich bleibt, hängt an Steuermerkmalen, Krankenkasse, Pflegeversicherung und an Ihrer Arbeitszeit. Für Vollzeit ergeben sich solide Bruttowerte, doch die Netto Bandbreite bleibt spürbar. Wer Angebote vergleichen oder verhandeln will, sollte daher Monatsnetto, Zuschläge und Sonderzahlungen gemeinsam betrachten. Der Ausblick auf 2027 zeigt eine weitere Anhebung auf 14,60 Euro brutto. Das stärkt das Brutto, doch Ihr Netto wächst nur dann optimal, wenn Abzüge und Nachweise sauber geregelt sind. Mit einem strukturierten Blick auf Lohnabrechnung und Rahmenbedingungen sichern Sie sich die beste Wirkung Ihres Stundenlohns.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „13,90 Euro brutto“
Wie wirkt sich 13,90 Euro brutto auf Urlaubsanspruch und Entgeltfortzahlung aus?
Der Stundenlohn beeinflusst die Höhe der Fortzahlung, nicht den Anspruch an sich. Wenn Sie krank sind oder Urlaub nehmen, zahlt der Arbeitgeber Ihr Entgelt weiter, das sich aus Ihrem regelmäßigen Arbeitsentgelt ableitet. Bei 13,90 Euro brutto ist daher entscheidend, wie viele Stunden vertraglich und tatsächlich regelmäßig anfallen. Bei schwankenden Stunden wird oft ein Durchschnitt herangezogen. Für Sie ist relevant, ob der Betrieb ein Arbeitszeitkonto nutzt und wie Referenzzeiträume definiert sind. Prüfen Sie auch, ob Zuschläge in die Berechnung einfließen, denn das kann die Fortzahlung erhöhen.
Was bedeutet 13,90 Euro brutto, wenn Sie mehrere Jobs kombinieren?
Wenn Sie mehrere Beschäftigungen haben, zählt jede Abrechnung für sich, aber die Steuerlogik kann sich ändern. Ein Nebenjob wird häufig anders besteuert als der Hauptjob, je nach Gestaltung und Arbeitgebermeldung. In der Sozialversicherung kommt es darauf an, ob die Jobs zusammen betrachtet werden und ob bestimmte Grenzen überschritten werden. Für Sie kann das bedeuten, dass ein scheinbar attraktiver zusätzlicher Stundenlohn netto weniger bringt als erwartet. Klären Sie vorab, ob der Nebenjob pauschal besteuert wird und wie sich die Kombination auf Ihre Abzüge auswirkt.
Wann lohnt sich bei 13,90 Euro brutto ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung?
Eine Lohnsteuerermäßigung kann sinnvoll sein, wenn Sie planbare Werbungskosten, hohe Fahrtkosten oder andere abzugsfähige Positionen haben und dadurch monatlich mehr Netto benötigen. Das ist keine Sonderregel für einen bestimmten Stundenlohn, sondern eine Frage Ihrer jährlichen Steuerlast. Bei 13,90 Euro brutto kann der Effekt dennoch spürbar sein, weil jeder Euro Netto stärker ins Gewicht fällt. Für Sie ist wichtig, realistisch zu bleiben und Nachzahlungen zu vermeiden. Wenn Ihre Ausgaben im Jahr schwanken, kann es besser sein, die Erstattung über die Steuererklärung abzuwickeln.
Wie unterscheiden sich brutto und effektiv, wenn Ihr Arbeitgeber Sachbezüge anbietet?
Sachbezüge wie ein Jobticket, Essenszuschüsse oder Gutscheine können den Wert Ihres Gesamtpakets erhöhen. Entscheidend ist, wie der Vorteil steuerlich behandelt wird. Manche Leistungen sind bis zu bestimmten Grenzen begünstigt oder steuerfrei. Andere erhöhen das steuerpflichtige Einkommen und senken Ihr Netto. Bei 13,90 Euro brutto pro Stunde kann ein gut gestalteter Sachbezug die reale Kaufkraft erhöhen, ohne dass Sie direkt mehr Lohnsteuer zahlen. Für Sie lohnt sich die Nachfrage nach der genauen Ausgestaltung, weil Details wie Pauschalversteuerung oder Zweckbindung den Unterschied machen.
Was wird häufig missverstanden, wenn 13,90 Euro brutto als Mindestlohn genannt wird?
Viele setzen Mindestlohn mit dem Endbetrag auf dem Konto gleich. Tatsächlich ist 13,90 Euro brutto eine Untergrenze vor Abzügen. Ein weiterer Irrtum betrifft die Arbeitszeit. Wer im Mini Job bleibt, kann bei höherem Stundenlohn weniger Stunden leisten, wenn die monatliche Grenze eingehalten werden soll. Außerdem wird oft vergessen, dass Zuschläge und Sonderzahlungen separat geregelt sind und nicht automatisch steigen. Für Sie ist daher wichtig, Mindestlohn als Basis zu sehen und den individuellen Netto Effekt mit Ihren Merkmalen zu prüfen.
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